Nur ein paar Hände spielen

Bei Holdem gibt es eine Vielzahl an Versionen von Händen – 169, um ganz genau zu sein. Von diesen 169 Starthänden gelten nur ein paar als Premiumhände, die man für den Sieg spielen sollte (aber dennoch mit Vorsicht). Es handelt sich hierbei um folgende Hände:

  • AA
  • KK
  • QQ
  • AK (passend)
  • JJ

Das Tolle an diesen Händen ist, dass sie selbst dann als Premiumhände gelten, wenn Spieler keine Position haben. Sollte eine Erhöhung anstehen, sind diese Hände immer zu spielen. Sollte bereits eine Erhöhung getätigt worden sein, so werden manchmal nur Asse oder Könige gespielt. Denken Sie daran, ca. 80% aller erhaltenen Hände sollte man vor dem Flop ablegen, da man durch das Spielen schwacher Hände schnell Probleme bekommen kann.

Natürlich muss man jede Hand und jedes Blind bis zum Schluss anders spielen. Dabei fließen hunderte von Variablen in die Entscheidung mit ein, doch man sollte sicherstellen, dass man nicht emotional handelt und – wenn möglich – nur Premiumhände spielt.

Wenn das Spiel noch nicht eröffnet wurde, also noch keiner den Pot erhöht hat, kann eine viel breitere Auswahl von Händen (Range) gespielt werden. Wenn ein, zwei oder drei Leute erhöhen/mitgehen, dann verringert sich die Auswahl der gespielten Hände erheblich. Sollte der ganze Tisch in einer Hand involviert sein, müssen wahrscheinlich selbst die stärksten Premiumhände ablegt werden. Versuchen Sie, zu Beginn nur die besten 10 Hände oder so zu spielen.

KQ kann man beispielsweise an einem Tisch spielen, bei dem noch keiner erhöht hat, aber nicht an einem Tisch, an dem bereits ein Spieler mit einer Erhöhung eröffnet hat. Mit AA würde man gegen mehrere Spieler antreten, die erhöhen/mitgehen. Wie Sie sehen, ist jede Hand unterschiedlich, und das beschränkt sich nicht nur auf die Karten, die man auf dem Flop sieht, sondern schließt auch ein, wie die Spieler auf die eigenen Karten reagieren.